Investitionen in die Schulen - SOFORT !!!

Veröffentlicht am 31.01.2017 in Kommunalpolitik

Unsere Schulen brauchen sofortige Investitionen. Vorallem an der Schlossbergschule besteht ein akkuter Platzmangel. Wir brauchen sofortige Lösungen und es muss schleunigst angepackt werden. Die SPD spricht sich dafür aus die schlossbergschule am Standort neu zu bauen, eine attraktive Übergangslösung zu schaffen. Um auch die Attraktivität an den Gymnasien zu steigern müssen diese zusammengeführt werden. Die Stadt muss handeln, sonst verschlafen wir unsere Zukunft. Fahren auf Sicht rächt sich wenn es um unsere Kinder geht.

Die Veränderungen liegen auf der Hand: Schülerzahlen schwanken, die Gemeinschaftsschule wird ausgesprochen gut angenommen und die Gymnasien melden rückläufige Schülerzahlen und nicht zu unterschätzen ist die Veränderung des Lernmittel. Das wird allen Schulformen zum Verhängnis, wenn es darum geht passende Räumlichkeiten zu beziehen. Das Land hat die letzten 5 Jahre stark in die Bildung investiert. Was 50 Jahre lang gefordert wurde, wurde Realität: Die Klassenteiler sind reduziert um eine höhere Lernqualität zu erreichen. Das bedeutet jedoch auch einen höheren Bedarf an Räumen. Zudem ist Vaihingen in der glücklichen Lage eine junge, dynamische Stadt zu sein. Während andernorts von rückläufigen Schülerzahlen gesprochen wird, wird Vaihingens Schülerschaft auf einem hohen Maß bestehen bleiben (so zumindest der Trend der vorherigen Jahre). Diese Veränderungen machen es jedoch auch notwendig die richtigen Investitionen anzupacken um jedem Schüler die freie Schulwahl zu ermöglichen.

              Besonders dramatisch ist die Situation um die Schlossbergschule bestellt. Hier fehlen schon jetzt Räume und mit dem nächsten Schuljahr wird die Raumsituation noch dramatischer. Die Schlossbergschule startete bereits im 1. Jahr als Gemeinschaftsschule mit 3 Klassen (im 2. Jahr ebenso), im letzten Jahr musste jedoch aufgrund des Raummangels um eine Klasse auf zwei Zügigkeit reduziert werden. Klassen pro Jahrgang. Gleichzeitig benötigt jede Klasse durch das individuelle Lernen zwei Klassenräume. Einen Lernraum und einen kooperativenRaum. Jedoch wurde in den letzten Jahren nicht ausreichend investiert. Die Haltung der Stadtverwaltung: Erst warten, dann handeln rächt sich. Wir müssen jetzt die Investitionen anpacken, die wir in wenigen Jahren brauchen. Deshalb setzt sich die SPD für einen durchdachten Gesamtplan ein, welcher der Gemeinschaftsschule für die Zukunft die optimalen Räumlichkeiten gewährleistet. Dabei ist es für uns wünschenswert den Schulstandort beizubehalten, da vor allem die Kooperationen mit verschiedenen anliegenden Vereinen und Angeboten aber auch die Zusammenarbeit mit der Wilhelm-Feil-Schule diese Schule in hohem Maße auszeichnet. Für die Bauphase müssen Ausweichquartiere geschaffen werden. Eine Möglichkeit ist der ungenutzte Teil des Enzweihinger Schulhauses, jedoch muss dieser dafür aufgrund von zu hohen chemischen Belastungen zunächst Saniert werden.

              Die Schule benötigt den Platz jedoch bereits im September diesen Jahres. Für die SPD liegt es deshalb auf der Hand sich jetzt nach kurzfristigen Angeboten umzuschauen. Mieträumlichkeiten sind dafür ebenso zu suchen. Eine räumlich zerteilte Schule ist keinesfalls Lobenswert, sondern eher ein schlechtes Provisorium. Aber die alternativen sind drastischer: Abweisen von Schülern, weil nicht ausreichend Platz für Schüler zur Verfügung stehen, damit stellen wir die Wahlfreiheit der Schüler und ihren Eltern bei der Schulwahl in Frage. In Vaihingen soll jeder Schüler die Chance bekommen immer seine angestrebte Schulform besuchen zu können, alles andere würde das deutsche, mehrgliedrige Schulsystem zur Makulatur erklären.

              Zur Wahlfreiheit der Schüler und Eltern gehört unserer Meinung nach nicht nur die Wahl zwischen Schulformen, auch innerhalb einer Schule müssen die Angebote stimmen. Wir müssen von der Vielfalt der Interessen der Schüler profitieren, vor allem für Gymnasien ist dies ein entscheidendes Merkmal. Durch eine Zusammenlegung der Gymnasien würden individuelle Lernangebote geschaffen. Sprachliche AG’s, naturwissenschaftliche, musikalische oder künstlerische Vertiefungsangebote würden die Attraktivität Vaihingens Schulen erhöhen. Durch ein mögliches Profilfach Informatik kann ein gemeinsames Gymnasium die Schüler optimal auf die heutige Arbeitswelt vorbereiten. Doch auch das Schulleben kann sich dadurch optimal weiterentwickeln, so sorgen nicht nur eine gemeinsame Verwaltung, auch vereinte Schülervertretungen für ein spannendes Schulleben in heimischen Räumen. Auch hier würde eine räumliche Trennung aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht ausbleiben. Am sinnvollsten kann dabei eine Schule nach unteren und oberen Klassenstufen geteilt werden. Durch die resultierenden Synergieeffekte erleben nicht nur die Schüler einen Schwung, auch die Anmeldezahlen werden sich verbessern. Somit kann deren Abwärtstrend der letzten Jahre gestoppt werden

              Als bewährte Konstante haben sich die Vaihinger Realschulen in den letzten Jahren dargestellt. Der Erhöhte Raumbedarf wurde vor allem bereits durch die Übernahme der Räume der Kleinglattbacher Hauptschule kompensiert. Hier muss in den nächsten Jahren vor allem die Ausstattung, speziell der Fachräume an den Bedarf angepasst werden. Unser Ziel muss sein, auch wenn die Lage der Realschulen (bezogen auf den Raumbedarf) zur Zeit weniger kritisch ist, müssen die Schülerzahlen dauerhaft analysiert werden. Ein solches Schlamassel, wie bei der Bedarfsplanung der Schlossbergschule entstanden ist, darf sich nirgendwo wiederholen. Frühzeitiges Handeln sichert die Bildung, das Fundament Vaihingens Zukunft, unserer Unternehmen und unserer Gesellschaft.

 
 

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