Internationale Bauausstellung (IBA) in der Region Stuttgart: Chance oder Belastung für Vaihingen/Enz?

Veröffentlicht am 20.07.2019 in Kommunalpolitik

Mit der einmaligen Chance der Stadt Vaihingen/Enz, Teil der Internationalen Bauausstellung (IBA) in der Region Stuttgart zu werden, beschäftigte sich die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins.

Die Verantwortlichen der IBA haben bereits dem Projekt „ReserVoir“ auf der Gemarkung von Vaihingen-Kleinglattbach die Zustimmung erteilt und es in die Liste der umzusetzenden IBA-Projekte aufgenommen. Die Initiatoren des Projekts, Derk Groeneveld und Dr. Thomas Dippel, erläuterten ihre Vorstellungen und Überlegungen zum Thema Bauausstellung. Es gehe hier um Beispiele von zukunftsfähigem Bauen. Bezahlbarem Bauen, neue soziale Strukturen im Siedlungsbau, Mobilitätskonzepte und klimaneutraler Einsatz von Energie. All dies könnte in Vaihingen dargestellt werden durch internationale Planer, Architekten und Ingenieure.

Nach einer langen und ausführlichen Diskussion um das Für und Wider, nach einer Abwägung von Vor- und Nachteilen, ergab die Abstimmung eine einhellige Zustimmung zum Projekt „ReserVoir“ als Bestandteil und im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Vaihingen/Enz. Die Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion konnten bereits zusagen, einen entsprechenden Antrag vorzubereiten und im Gemeinderat einzubringen.

Dieser Antrag müsse dann zum Ziel haben, dass sich die Stadt Vaihingen offensiv an dem Projekt „ReserVoir“ im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) in der Region Stuttgart beteiligt.

Weiterhin solle die Stadtverwaltung den Gemeinderat darüber informieren über Inhalte des von den Gremien der IBA bereits bewilligten Projekts. Dazu seien auch die Initiatoren des Projekts sowie Vertreter der IBA einzuladen.
 
Auch gelte es frühzeitig zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum Thema IBA einzuladen, um einen breiten themenbezogenen Bürgerdialog vorzubereiten. Hierzu solle die Stadt Vaihingen den Intendanten der IBA, Herrn Andreas Hofer, einladen.

Denn in der Stadt Vaihingen wird die Möglichkeit Teil der Internationalen Bauausstellung zu sein bereits intensiv diskutiert. Gemeinderat und Stadtverwaltung dürfen nach Auffassung der Vaihinger Sozialdemokraten diese einmalige Gelegenheit nicht leichtfertig gefährden. Deshalb muss frühzeitig darüber beraten werden, ob oder vielmehr wie intensiv, die Stadt selbst in diesen Prozess einsteigt, um das entsprechende und notwendige Planungsrecht herzustellen. Denn wenn im Jahr 2027 die Bauausstellung fertiggestellt sein soll, dann gilt es keine Zeit zu verlieren. Dann gilt es auch die Bevölkerung frühzeitig mit ins Boot zu holen, eine breit angelegte Diskussion zu führen. Dann müssen die planerischen und baurechtlichen Rahmenbeschlüsse zügig gefasst werden, damit 2 Jahre vor Beginn der Gartenschau in Vaihingen ein städtebaulicher Leuchtturm entsteht, der zweifellos weit über die Stadt hinaus von Bedeutung sein wird und die Gartenschau zusätzlich aufwertet und interessant macht.

 

Hierzu wurde durch die Gemeinderatsfraktion ein Antrag eingebracht

Antrag: Internationale_Bauausstellung.pdf

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