Diskussion an einer Ampelanlage, die häufig übersehen wird. Torsten Liebig mit AK "Sicher durch Eberdingen"
Gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Sicher durch Eberdingen“ hat der SPD-Landtagskandidat und Verkehrsexperte Torsten Liebig nachmittags eine Ortsbegehung in Hochdorf durchgeführt. Im Mittelpunkt standen konkrete Gefahrenstellen im Straßenverkehr sowie mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Vor Ort wurden insbesondere neuralgische Punkte betrachtet, an denen es regelmäßig zu gefährlichen Situationen kommt, vor allem für Kinder und Jugendliche. In einem intensiven Austausch diskutierten die Mitglieder des Arbeitskreises mit Torsten Liebig über bereits angestoßene Entwicklungen, bestehende Probleme und realistische Maßnahmen zur Entschärfung der Verkehrslage.
Torsten Liebig zeigte sich beeindruckt vom langjährigen, kontinuierlichen und konstruktiven Engagement der Hochdorfer Bürgerinnen und Bürger. Der Arbeitskreis hat die Problemlagen in einem übersichtlichen Masterplan strukturiert zusammengefasst und verfolgt deren Bearbeitung konsequent und nachhaltig. Ziel ist es, insbesondere Kinder auf dem Schulweg besser zu schützen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
„Das ist ein sehr positives Beispiel gelebter Bürgerbeteiligung“, betonte Liebig. „Hier wird nicht nur auf Missstände hingewiesen, sondern Verantwortung übernommen, fachlich fundiert gearbeitet und dauerhaft nach Lösungen gesucht.“
Ein Beispiel für die angesprochenen Problempunkte ist eine Ampelanlage, die zwar für den entgegenkommenden Verkehr geschaltet ist, jedoch regelmäßig übersehen wird und dadurch gefährliche Situationen entstehen. Ein ebenfalls angebrachtes Stoppschild wird, davon konnte man sich bei wenigen Minuten Aufenthalt an der Kreuzung selbst überzeugen, regelmäßig ignoriert. Solche konkreten Hinweise aus der Bürgerschaft sind eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen und verkehrsplanerische Verbesserungen.
Liebig zeigte sich verblüfft darüber, dass viele Vorschläge des Arbeitskreises trotz Zustimmung im Gemeinderat am Widerstand höherer Behörden scheiterten. „Die Bundesregierung unter Olaf Scholz hatte gezielt die Straßenverkehrsordnung reformiert, um mehr Möglichkeiten zu schaffen, Fußgänger zu schützen. Dass hier trotzdem gute Ideen, die man in Eberdingen will, von Behörden, die weiter weg sind, blockiert werden, stößt auf nachvollziehbares Unverständnis der Menschen vor Ort.“
Der SPD-Ortsverein im Raum Vaihingen und die SPD-Fraktion im Gemeinderat unterstützen das Engagement des Arbeitskreises ausdrücklich und werden sich weiterhin dafür einsetzen,dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Gehör finden – für sichere Wege, lebenswerte Orte und eine starke kommunale Beteiligung.
