15.12.2015 in Allgemein von SPD Ludwigsburg
SPD-Regierungsprogramm: Modernisierung und Miteinander!
Nils Schmid: „Wir stehen für sozialen Zusammenhalt“
Modernisierung und Miteinander – das stellt die SPD in den Mittelpunkt ihres Regierungsprogramms für die Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016. „Der Wechsel hat Baden-Württemberg gut getan. In fünf Jahren erfolgreicher Regierungsverantwortung haben wir unser Land innovativer, dynamischer und gerechter gestaltet. Wir haben ein gutes Land noch besser gemacht“, erklärte der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid bei Vorstellung des Programmentwurfs. Bei der Landtagswahl am 13. März gehe es „um eine Richtungsentscheidung zwischen Zukunft und Vergangenheit“, so Schmid. „Ich will weiter dafür arbeiten, dass die Arbeitsplätze der Zukunft hier entstehen und alle vom Wohlstand etwas haben. Ich will dafür arbeiten, dass jedes Kind und jeder Jugendliche im Land die besten Chancen für seinen Bildungsweg bekommt. Ich will dafür arbeiten, dass Männer und Frauen bei uns Familie und Beruf miteinander vereinbaren können“, erläuterte der Spitzenkandidat der SPD. „Ich will dafür arbeiten, dass Baden-Württemberg vielfältig und weltoffen bleibt – und nicht in die alten Muster von gestern zurückfällt. Das wird die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung im Frühjahr 2016.“
15.12.2015 in Allgemein von SPD Ludwigsburg
Tanja Majer wurde am 21.11.2015 zur Beisitzerin im AfA-Landesvorstand gewählt. Wir gratulieren Tanja ganz herzlich zu ihrer Wahl.
14.12.2015 in Ortsverein von SPD Sersheim & SPD Vaihingen/Enz
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das von Ereignissen begleitet wurde, die uns unsicher und ängstlich machen. Die Anschläge auf Charly Hebdo im Januar und die Terrorakte in Paris im November haben die Welt auch bei uns vor der Haustür spürbar verändert. Von Krieg und Terror verfolgte Menschen fliehen aus ihrer Heimat und suchen Schutz bei uns. Viele von uns fühlen sich angesichts des Ansturms überfordert. Die griechische Finanzkrise befeuerte zugleich antieuropäische Ressentiments. Die Kluft zwischen arm und reich wird in Deutschland und in Europa zunehmend größer. All dies gefährdet auch unseren inneren Frieden. Wir haben große und schwierige Aufgaben vor uns. Große Aufgaben lassen sich aber nicht mit einfachen Antworten rechter Rattenfänger wie Pegida und anderen lösen. Intoleranz und Gewalt spalten die Gesellschaft. Nicht nationale Abschottung sondern nur ein kontinuierlicher europäischer Einigungsprozess hat uns 70 Jahre Frieden beschert. Unsere gemeinsamen Werte sind vor allem Demokratie, Freiheit, Toleranz, Gleichberechtigung, Solidarität und Freiheit in Religion und Weltanschauung. Wir wollen weiterhin in einer offenen und freien Gesellschaft leben. Die Beachtung dieser Werte erwarten wir von allen, gleich welcher politischen Couleur und gleich welcher Religion. Dafür müssen wir kämpfen.
Ein offenes Miteinander fängt im Kleinen an, in der Nachbarschaft und der Gemeinde. Dort wurde in diesem Jahr in Sersheim vieles bewegt. Ohne großes Aufheben haben wir vielen Flüchtlingen ein (vorübergehendes) neues Zuhause schaffen können. Der Gemeinde und den vielen ehrenamtlichen Helfern ein herzliches Dankeschön hierfür. Durch die Vielfalt an Vereinsleben und Veranstaltungen ist unsere Gemeinde besonders lebenswert. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich hierbei einbringen. Eingebracht haben sich viele Mitbürger auch im Beteiligungsprozess zur Neugestaltung des Areals um die alte Feuerwehr, der für uns alle ein spannender neuer Weg der Bürgerbeteiligung war. Aber auch die Infrastruktur für künftige Aufgaben haben wir nicht vernachlässigt. So konnte das neue Feuerwehrhaus eröffnet werden. Der Startschuss für die Breitbandverkabelung, und somit ein schnelles Internet in der ganzen Gemeinde, ist gefallen. Der in diesem Jahr eingeleitete Sprung über die Straße auf dem Zweckverbandsgelände Eichwald macht uns vor allem wegen seiner Dynamik zu schaffen. Hier muss weiterhin an einer Verbesserung der Entscheidungsprozesse gearbeitet und um Rücksichtnahme auf Sersheimer Interesse auch bei den größeren Verbandsmitgliedskommunen geworben werden.
Wir wünschen allen Sersheimer Bürgern und allen Freunden und Sympathisanten der SPD ein schönes und friedliches Weihnachtsfest und ein ebensolches neues Jahr 2016.
Ihr SPD Ortsverein Sersheim
und die Gemeinderäte der SPD Sersheimer Wählergemeinschaft
08.12.2015 in Kreisverband von SPD Ludwigsburg
In geselliger Runde mit interessanten Gesprächen hat der Kreisverband das Jahr 2015 abgeschlossen.
An dieser Stelle wünchen wir allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Freunden der SPD sowie unseren Mitgliedern geruhsame Festtage und für 2016 einen guten Start.
27.11.2015 in Bundespolitik von SPD Ludwigsburg
Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftsexpertin Gabriele Katzmarek diskutierte bei der SPD Ludwigsburg über die Chancen und Herausforderungen der Industrie 4.0. „Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat in den letzten Jahren stark zugenommen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzender Macit Karaahmetoglu bei seiner Einführung in das Thema „Industrie 4.0 gestalten“ im Haus der SPD in Ludwigsburg fest. „In dieser Zeit des Wandels müssen wir Menschen schützen, ohne unseren Fortschritt in Frage zu stellen.“ Schnellere Zugriffe auf Daten, vielfältige Kommunikation, keine ortsgebundenen Arbeitsplätze: Die Digitalisierung verändere unsere Welt grundlegend! „Die Industrie 4.0 bietet große Chancen, stellt uns aber auch vor große Herausforderungen“, betonte die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek.
19.11.2015 in Kreisverband von SPD Ludwigsburg
Resolution zu den Anschlägen
Tief erfüllt von unendlicher Trauer und Bestürzung richten sich unsere Blicke in diesen schweren Stunden des Leides zu unseren französischen Freundinnen und Freunden.
Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme sind mit den Familien und Angehörigen der schuldlosen Opfer des feigen und menschenverachtenden Anschlags vom vergangenen Freitag - laut und mit aller Inbrunst rufen wir Ihnen zu: „Ihr seid nicht alleine!“.
Angesichts der unvorstellbaren Brutalität und Heimtücke der Taten des sogenannten „Islamischen Staates“ gilt unsere Solidarität dem gesamten französischen Volk, das in diesem Jahr bereits zum wiederholten Mal Opfer unmenschlichen Terrors geworden ist, der sich nicht nur gegen Frankreich richtet, sondern gegen die grundlegenden Werte unseres vereinten Europas.
Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht jedoch fest, dass nicht der Islam oder die Moslems unser vereintes Europa attackiert haben, sondern wenige Verblendete, die eine friedliebende Religion für ihren persönlichen Hass zu instrumentalisieren versuchen. Wie bereits Jens Stoltenberg nach den grausamen Anschlägen von Oslo und Utøya im Jahr 2011 sagte, muss unsere gesamtgesellschaftliche Antwort noch mehr Demokratie und noch mehr Menschlichkeit sein.
Mag es in diesen Stunden und Tagen noch so schwer sein, so darf unsere europäische Antwort auf diese Gräueltaten nicht sein, dass "Paris alles verändert hätte“ - genau das ist es, was diejenigen, die Tod und Trauer über unsere französischen Freundinnen und Freunde gebracht haben, erreichen möchten.
Der Terror des „Islamischen Staates“ ist ein Angriff auf unsere selbstbestimmte, freiheitliche und auf den Ideen und Idealen der Aufklärung fußende Lebensweise. Niemals werden wir akzeptieren, dass uns diese Freiheit sowie unser offenes Gesellschaftsbild von religiösen Fanatikern genommen werden.
Aus eben diesem Grund steht für uns fest, dass die Menschen, die in dieser Zeit Zuflucht und Heil in unserem Land suchen, gerade vor diesem unsäglichen Terror fliehen. Dies haben zuletzt auch die Anschläge in Beirut und auf dem Sinai deutlich gemacht. Wir werden nicht zulassen, dass die mehr als 120 Todesopfer von Paris nun für Hetze und Stimmungsmache gegen Flüchtlinge instrumentalisiert werden. Nichts desto trotz treten wir dafür ein, dass der Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung und die Gewährleistung unseres freiheitlichen, demokratischen und solidarischen Lebensstils zu jeder Zeit oberste Priorität haben müssen. Die Anstrengungen der jeweiligen Bundes- und Landesbehörden sowie die Zusammenarbeit der Staatengemeinschaft in diesem Bereich bedürfen einer Intensivierung.
Grenzen, Zäune oder Abschottung haben in Europa noch nie mehr Sicherheit bedeutet, sondern die gemeinsamen Ideen und Ideale eines Staatenverbundes, dessen eigene Geschichte durchaus leidvoll ist.
Europa und alle friedliebenden Völker dieser Erde müssen in diesen Stunden zusammenstehen – für Liberté, Égalité et Fraternité.
10.11.2015 in Nachruf von SPD Ludwigsburg
Die SPD trauert um Helmut Schmidt
10.11.2015 in Nachruf von SPD Sersheim & SPD Vaihingen/Enz
Die SPD trauert um Helmut Schmidt
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